CAN-Bus und RS232
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CAN Bus Loesung im FKT
- programmieren fertigungstechnischer Daten, wie Seriennummer, Firmware oder Pruefflags
- speichern von Pruefergebnissen
- aufschalten bestimmter Bitmuster um Testbedingungen herzustellen oder Reaktionen abzufragen und zu protokollieren
- durchfuehren von Verifikationen
Falls Baugruppen mit CAN-Bus Anbindung getestet werden sollen und der CAN-Bus am Test beteiligt ist, erarbeit TECO Konzepte nach Kundenvorgaben fuer die Integration eines Vollautomatischen Ablaufs in die Testanwendung. Dazu entwickeln wir mit einer im Hause erstellten Entwicklungsumgebung namens "CanIDE" eine Anwendung, die beliebige Aufgaben ueber den CAN-Bus abwickelt.
In der aktuellen Version von CanIDE koennen Anwendungen programmiert werden, die einen Datentransfer ueber eine CAN-Schnittstelle oder eine RS232 hnittstelle ermoeglichen. Dabei koennen gleichzeitig zwei CAN- und zwei RS232 Schnittstellen benutzt werden. Fuer den Datentransfer ueber CAN wird eine PCI CAN Karte von National Instruments benoetigt, die in dem PC installiert werden muss, der mit der Testerhardware kommuniziert. Der Datenverkehr kann wahlweise protokolliert werden.
Anwendungen mit RS232 Schnittstelle koennen z.B. fuer die Ansteuerung von externen Messgeraeten eingesetzt werden. Mit einem RS232 zu LIN Konverter koennen auch Funktionstests an Baugruppen durchgefuehrt werden, die ein LIN Interface besitzen.
CanIDE Entwicklungsumgebung
Zum Ausfuehren der mit CanIDE erstellten Anwendung dient eine Zwei-Prozess-Loesung auf Konsolen-Basis kurz DPS (Doble Process Solution), die auf dem Testrechner beim Kunden installiert wird. Die beiden Prozesse heissen "TecoRunner" und "TecoInterpreter". Sie bildet die Laufzeitumgebung fuer die externe mit CanIDE erstellten Anwendungen. Durch den Start der Laufzeitumgebung des Testsystems und Laden der Testanwendung erfolgt eine einmalige Initialisierung der Resourcen fuer die Umgebung. Im Anschluss werden Baugruppen-Serien zyklisch getestet. Zum Schluss wird die Umgebung beendet, wodurch ein Entladen der Resourcen stattfindet.
Dieser Ablauf wird durch die DPS unterstuetzt. Die DPS ermoeglicht es, die Anfangsbedingungen und die ihrerseits benoetigten Resourcen einmalig bei Start der Testsitzung zu laden. Bei der zyklischen Ausfuehrung der Testanwendung wird ueber die DPS die eigentliche externe mit CanIDE erstellte Anwendung zyklisch ausgefuehrt, also fuer jeden zu testenden Pruefling. So werden nur die sich fuer jeden Pruefling aendernden Daten neu geladen, Daten, die fuer jeden Pruefling gleich sind, werden im Speicher festgehalten und brauchen nicht neu ermittelt zu werden. Das bringt Geschwindigkeitvorteile und erhoeht somit den Durchsatz.
Die drei Schritte
- Initialisieren
- zyklisches Ausfuehren
- und Entladen
DPS bei der Ausfuehrung
Die DPS kann in zweierlei Varianten arbeiten.
- Variante 1
Blockiert den aufzurufenden Prozess (den Prozess der Test-Anwendung der die DPS aufruft, im Fall Teradyne kehrt die SPAWN Subroutine nicht zurueck, ehe "TecoRunner" beendet ist), solange "TecoInterpreter" die Anwendung abarbeitet. Variante 1 wird auch als synchron bezeichnet - Variante 2
Erlaubt die sofortige Rueckkehr zum aufzurufenden Prozess, so dass dieser weiterlaufen kann, waehrend die Anwendung von "TecoInterpreter" ihre Aufgabe erledigt. Im Fall Teradyne kehrt die SPAWN Subroutine sofort zurueck und das Testprogramm kann mit seiner Ausfuehrung fortfahren. Auf diese Weise ist ein paralleles Ausfuehren der Testanwendung und der externen Anwendung moeglich, was wiederum Geschwindigkeitsvorteile bringt. Variante 2 wird auch als asynchron bezeichnet
Die DPS wird durch starten von "TecoRunner" mit einem Exit Kommando beendet, welche dann alle reservierten Resourcen freigibt. In Teradyne TestStation kann dieser Aufruf z.B. in einer mit "UNLOAD" deklarierten Subroutine erfolgen.




